Erfahrungen aus Gronau-Epe fördern den globalen Wissenstransfer in Bergbauregionen
Wie können ehemalige Bergbauregionen nachhaltig überwacht und wieder nutzbar gemacht werden? Die Erfahrungen aus Gronau-Epe leisten einen entscheidenden Beitrag zur Transformation von Wissen in Nachbergbaugebieten – auch in Südafrika.
Beim fünftägigen Workshop „Post-Mining – Landscape Restoration“ in Johannesburg leitete Prof. Dr. Tobias Rudolph eine Schulung zum Geo- und Umweltmonitoring und präsentierte die bergbauliche Überwachung am Kavernenspeicher Gronau-Epe.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Einbindung der Öffentlichkeit, die aus mehreren Gründen von großer Bedeutung ist:
- Erweiterung der Perspektiven: Durch die Beteiligung der Öffentlichkeit können neue Gesichtspunkte und lokales Wissen in die wissenschaftliche Erarbeitung einfließen, die bisher nicht erkannt wurden.
- Erhöhung der Akzeptanz: Frühzeitige und intensive Öffentlichkeitsbeteiligung kann zu einer höheren Akzeptanz beitragen und Konflikte im Vorfeld reduzieren.
In den Diskussionen mit den internationalen Teilnehmenden standen insbesondere die bergrechtliche Verantwortung in Deutschland, moderne Überwachungsmethoden und die Rolle der Wissenschaft in im Fokus.
Der Workshop wurde organisiert von der G20 Global Land Initiative (G20GLI), der United Nations Convention to Combat Desertification (UNCCD), der United Nations University (UNU) und der Land Rehabilitation Society of South Africa (LaRSSA).